Das Inipi ist eines der ältesten Reinigungsrituale für Körper, Seele und Geist!

Die Indiaer suchte diesen Rauch regelmäßig auf um sich mit den Spirits zu verbinden für die innere und äußere Reinigung. Hier wurden und werden Geschichten, Legenden erzählt und Gebete gesprochen für Pachamama - Mutter Erde. Gesungen, gedankt, geopfert oder in die tiefe meditative Stille der eigenen Seele getaucht.

 

Was kann ich zum Wohle Aller tun?

 

Das Inipi kann die Kräfte zurückbringen die im Alltag untergegangen sind und uns wieder neu ausrichten, weiter in Richtung Heilung und unserem eigentlichen Weg. Wofür sind wir hier, welche Kräfte stecken in uns und wollen erweckt werden, welche Themen will ich nicht sehen und warum, wie gehe ich mit Ängsten um, was kann ich verändern, wie kann ich respekt- und liebevoll mit mir, meinem Geist und Körper umgehen? 

 

Schwitzhütte - Inipi -Sweatlodge

 

 Dieses Ritual wird seit über weit über 2500 Jahre auf der Erde gelebt und von Medizinmännern und Frauen weitergegeben. Es kann intensive Prozesse der inneren Reinigung, Loslösung von alten Glaubenssätzen und Mustern, Vergebung, Verbundenheit mit Allem was ist, tiefe Dankbarkeit auslösen. Einen in Themen der Angst und Trauer führen und dabei unterstützen sie zu bewältigen. Sowie Visionen und neue zukünftige Wege aufzeigen und die Kraft bereitstellen diese zu gehen. Was genau geschieht hängt von mehreren Dingen ab, der Rahmen, die Intensität und Kraft die der Feuerhüter und der Wassergießer in die Zeremonie geben, den Gebeten und Liedern, den Mondzyklen und so weiter.

 

Kein Inipi gleicht dem Anderen. Manche sind sanft, manche kraftvoll und sehr intensiv, je nachdem was im Inneren und Äußeren ansteht und bewältigt werden möchte. 

 

Die Anordnung der Schwitzhütte symbolisiert das Zusammenwirken von Mutter Erde (das Inipi), Vater Sonne (Feuerstelle) und Großmutter Mond (dem Altar).

Das Inipi wird aus 16 Weiden oder Haselnuss-Ruten gebaut und ist nach den 4 Himmelsrichtungen ausgerichtet. 

Sie stellt von innen betrachtet den Sternenhimmel dar mit seinen Sonnen, Planeten und geheimnisvollen Kräften. Die 16 Ruten symbolisieren die großen Mysterien der Lakota und den Schöpfungsmythos. Von oben betrachtet stellt sie das Universum, die Schöpfung und die darin wirkenden Kräfte dar. 

In der Mitte der Hütte ist eine Mulde, mit der der Altar für die heißen Steine ausgehoben wird. Die Erde wird zum zweiten Altar für Großmutter Mond, der den Zyklus der Frauen, ihre Kraft und Natur widerspiegelt, Leben zu spenden und zu nähren. 

Der dritte Altar ist die Feuerstelle, die Vater Sonne mit seiner geballten Kraft, Fruchtbarkeit spendend und transformierend wirkend. In ihr werden die Großväter Steine zum glühen gebracht, damit sie dann zischend in der Schwitzhütte ihre heilsamen Geschichten erzählen können. 

 

Vorbereitung: 

 

Die Schwitzhütte wird mit Decken abgedeckt bis es vollständig dunkel darin ist. Das Feuer wird aufgebaut in der Mitte mit 30-40 Steinen zum Kegel aufgeschichtet, drumherum werden Holzscheite aufgestellt.

Wenn die Steine heiß glühend sind gehen die Teilnehmer hinein und das Ritual beginnt. Als Schutz sind kleine Tabakoties wie bei den Lakota Indianern üblich vorbereitet. 

  Wir bitten dabei um Unterstützung für die Zeremonie. Die sechs Roben oder Fahnen in den Farben schwarz, rot, gelb, weiß, blau und grün sind für die sechs Richtungen: Westen, Norden, Osten, Süden, Oben (Himmel) und Unten (Erde).

 

Respekt:

Der Raum um die Schwitzhütte bleibt frei von Alkohol, Drogen auch Hass Eifersucht und anderen schlechten Gefühlen, wir versuchen sie am Eingang zurückzulassen, kein Streit und Kampf denn alle gehören wir zum grossen Ganzen

 

 

Reflektierende Gegenstände und Schmuck bleiben draußen und können auf dem Mondhügel zur Energetischen Aufladung gelegt werden. Auch Heilsteine, Medizinbeutel persönliche Gegenstände ect. können dort aufgeladen werden. Den Feuerweg betritt nur der Feuerhüter, der sich mit der Kraft der Sonne verbunden hat. Solange das Feuer brennt baut sich von ihm zum Zentrum der Schwitzhütte eine Energielinie auf, die Einflugsschneise der Spirits und Ahnen. Die Kraft darauf kann so stark sein, das sie einen sprichwörtlich umhauen kann!

Bekleidung der Teilnehmer: Tuch, Handtuch, Baumwolltuch oder ähnliches und ein Handtuch zum daraufsetzen.

 

Die Runden:

 

Um die Winde der vier Himmelsrichtung zu ehren, wird die Tür insgesamt viermal geschlossen. Während der Runden werden Geschichten erzählt, Meditationen, kleine Rituale, schamanische Reisen, heilige Lieder gesungen, gebetet.

Jede Runde hat ihre eigene Bedeutung und ist dem Körper, Verstand, Herz und der Seele gewidmet. Es wird sich von der Alltagswelt gereinigt, bevor wir in den Bauch von Mutter Erde eintauchen, z.B. mit verschiedene Heilkräutern und Essenzen wie z.b. weißem Salbei, Weihrauch, Kampfer, Mariengras ect. die auf die heißen Steine gestreut werden und somit ihre volle Wirkung und Zauber in der Schwitzhütte entfalten können.

Der Leiter der Zeremonie gießt das Wasser auf die Steine und es wird heiß... die Teilnehmer bringen damit ein Opfer für andere denen es nicht gut geht. Dies ist einer der zentralen Gedanken des Lakota Weltbildes: Alles muss immer im Gleichgewicht sein.  Indem man selbst Leiden auf sich nimmt, kann man dafür sorgen, dass das Leiden eines anderen abnimmt; und für denjenigen wird während der Schwitzhüttenzeremonie gebetet. Es wird traditionell auch für alle Wesen der Schöpfung gebetet ein weiterer zentraler Gedanke des Lakota Weltbildes, alles ist mit allem Verbunden - Mitakuje Ojasin - Alle meine Verwandten. Auch können so Körper, Seele und Geist von altem Ballast gereinigt werden.

 

Am Anfang gab es nur das große Geheimnis, Wakan Tanka, die schöpferische Kraft, damit beginnt der Kreis der Schöpfung.

Die Bedeutung und Kraft der 16 Stäbe des Inipis.

 

Wakan Tanka schuf Vater Sonne - Wi:

Sie lässt alles Wachstum beginnen, diese Kraft steht auch für das männliche, die zeugende Energie. Es findet sich im Feuerplatz, indem es zusammen mit Inian, dem Stein, dem Inipi dient. Auch im ersten Stab entfacht sich seine Kraft. 

 

Der zweite Stab: die Bewegung - Skan:

Ohne diese Kraft wäre nichts denkbar da alles in Bewegung ist, durch das Entstehen von Skan kommt Bewegung in den Schöpfungsprozess. Ein Mangel an Bewegung bewirkt Krankheit, Stillstand... nicht nur körperlich auch persönlich, in Partnerschaften und allem sonst.

 

Der dritte Stab: Mutter Erde - Maka:

die alles nährt und trägt und erhält und stärkt. Sie sorgt sich um den Wachstum. Sie empfängt durch Wi immer wieder Befruchtung, was sich auch im Wandel der Jahreszeiten zeigt. Sie steht für die Weibliche Kraft. Auch die Schwitzhütte selbst steht für den Mutterleib, aus dem man dann gereinigt und gestärkt und transformiert hervorgeht. 

 

Der vierte Stab: Der Fels - Inyan

Lehrer voller Weisheit, sie gehen für uns durchs Feuer um zusammen mit dem Wasserdampf ihre Geschichten zu erzählen und die alten Themen in uns zur Heilung zu führen. 

 

Der fünfte Stab: Mond - Hanwi

spiegelt die Zyklen der Welt wieder, steuert Prozesse wie die Mondzeit der Frauen, Ebbe Flut... begleitet uns ins Prozessen der Geburt, Pupertät und Herzensangelegenheiten

 

Der sechste Stab: Wind - Tate

sorgt für Bewegung und Fruchtbarkeit, bringt die Lieder zum Schwingen und löst aus alten Strukturen und bringt an neue Ufer

 

 Der siebte Stab: Die Harmonie - Wohpe

Die Harmonie zwischen den Polaritäten, Yin und Yang. Die Balance der Existenz.

 

Der achte Stab: Der Donnervogel - Wakinyan

Bringt in alte Strukturen Bewegung, kann mit Blitz und Donner altes Zerstörung und somit Neues schaffen.

 

Der neunte Stab: Der Büffel - Tatanka

verkörpert die Kraft und Energie alles Lebendigen

 

Der zehnte Stab: Der Bär - Tob Tob

er lebt mit den Jahreszeiten, zieht sich im Winter zurück, weiß wann er Pausen einlegen muss und mit seinen Kräften und Reserven zu haushalten. Steht für die Heilung und ein dickes Fell ;)

 

Der elfte Stab: Die Himmelsrichtungen - Wani

dienen der Orientierung, beschreiben den Lauf der Sonne, haben kein Ende und Beschreiben den Raum ohne Grenzen, Entscheidung wo geht es hin.

 

Der zwölfte Stab: Die Spirale - Yumni Wi

symbolisiert die Reise vom inneren Leben zur äußeren Seele. Diese äussere Seele umfasst den eigenen Weg der Erkenntnis, als auch den Weg zu höheren Geistesformen. Sie ist somit der Inbegriff des Wachstums, der Entwicklung und auch der Energie.

 

Der dreizehnte Stab: Der Atem - Niya

Ohne ihn gäbe es kein Leben auf der Welt. Beginnt mit dem ersten Schrei des Neugeborenen und endet mit dem letzten Atemzug. Speist und nährt uns mit Leben, öffnet die Türen zur Freiheit und Leichtigkeit.

 

Der vierzehnte Stab: Der Geist - Nagi

Steht für die Ahnen die uns begleiten, die Spirits, die Wesen der Anderswelt und den Zugang zu ihnen.

 

Der fünfzehnte Stab: Das Bewusstsein - Sicun

das bewusste Wahrnehmen von dir und anderen. bewusst spüren und leben, mit allem verbunden sein, Geist, Verstand, Gefühl, die geistige Verbindung mit der Welt.

 

Der sechzehnte Stab: Die Seele - Nagila

die beseelte Welt, das Unsterbliche, das göttliche im Leben

 

 

 

 Preis: 180 Euro pro Person

 

 

 Gruppenrabatt: nach Absprache

 

           andere Nachlässe evt. nach Absprache möglich.

 

Dauer: Man sollte einen ganzen Abend einplanen. 

           Die Schwitzhütte selbst kann ab Sonnenuntergang ca. 3 bis 4 Stunden dauern.

 

           Ich empfehle danach unbedingt zu Ruhen und das Auto stehen zu lassen!

           

           Unterkunft gibt es im nahen Berghof bei der wundervollen Familie Lautenschläger.

           Naturnaher Kneip- und Erholungsurlaub mit Nahrung für Leib und Seele!

           (https://www.berghof-thueringen.de)

 

           oder in einem der umliegenden Ferienhäusern.

 

 

Termine:

 

 

auf Anfrage!

 

Anmeldungen bitte unter Kontakt/ Termine oder E-mail an

Heil-bar@gmx.de

oder SMS an: 0176 - 444 30 30 8

 

 

 

 

 

 

 

 

 

An der Schwitzhütte interessierte Waldbewohner :D